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Haltbarkeit und Lagerung |
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Wenn der ganze Schinken nicht auf einmal aufgeschnitten
wird, sollte die Schnittstelle immer mit Speck abgedeckt oder der Schinken
in ein locker gewebtes Naturfasertuch gehüllt werden. Der Schinken sollte
an einem trockenen, aber gut belüfteten Ort und bei konstanter
Raumtemperatur aufbewahrt werden. Extreme Temperaturen, sowohl Kälte als
auch Hitze, sollten vermieden werden ! |
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Verbrauch |
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Der Schinken sollte auch immer bei Raumtemperatur (14 -
22º C) verzehrt werden, weil er bei diesen Temperaturen sein Aroma optimal
entfalten kann. Das Fett im Schinken fängt dann an zu "schwitzen", was dem
Schinken seinen charakteristischen seidigen Glanz verleiht. Bereits
aufgeschnittenen Schinken - sei es von Hand oder maschinell - der längere
Zeit im Kühlschrank war, sollte man nicht sofort verzehren, sondern erst
für einige Zeit außerhalb des Kühlschrankes lagern. |
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Aufschnitt |
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Die Kunst des Schneidens erfordert viel Geschick und
Übung. In Spanien, wo ganze Schinken einen üblichen Anblick in Handel und
Gastronomie darstellen, wird diese Kunst von Vielen kunstgerecht
beherrscht. Je nach Bedarf werden dort von Hand hauchdünne, fast
durchsichtige Scheiben abgeschnitten. Damit auch Sie in Deutschland die
Kunst des Präparierens Ihres Schinkens optimal erlernen, halten wir von
Serrano-Schinken.net für Sie das passende Zubehör parat und bieten Ihnen im Folgenden
eine kurze Anleitung. Beide unten beschriebenen Utensilien (Messer und
Holzgestell) erhalten Sie bei Serrano-Schinken.net unter "Zubehör". |
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Das Holzgestell "Jamonera"
Ein unverzichtbares Hilfsmittel ist die sog.
jamonera, ein spezieller Schinkenhalter aus Holz, welcher das
Schneiden erleichtert. Ohne die jamonera haben nur wahre
Experten einen Schinken fest im Griff und wissen ihn kunstgerecht zu
schneiden. Des weiteren benötigen Sie ein äußerst scharfes Messer
mit langer, schmaler Klinge (sog.
jamonero). | |
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Schwarte und Speck entfernen
Zuerst müssen Schwarte und Speckschicht an der
Schnittstelle soweit wie nötig entfernt werden. Eine dünne
Speckschicht sollte allerdings dran bleiben, um das Austrocknen des
Schinkens zu vermeiden. Des weiteren sollten Sie die Speckabschnitte
aufheben, denn sie werden nach dem Schneiden auf die Schnittstelle
gelegt, um das Austrocknen zu vermeiden. Das Fett fungiert als
natürliche Schutzhülle des Schinkens und wird bei der Formgebung
V-förmig geschnitten. Seine gelbliche Färbung ist ein Zeichen von
Qualität und lässt erkennen, dass das Fleisch abgehangen
ist. | |
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Die Gegenkeule ("contramaza")
Diese Seite des Schinkens zeigt nach oben, wenn man
ihn mit dem Huf nach unten gerichtet hält. Sie ist nur von einer
dünnen Speckschicht überzogen. Da sich der Knochen in unmittelbarer
Nähe befindet, ist dieser Teil zwar sehr schmal, aber besonders
herzhaft im Geschmack. | |
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Die Spitze ("punta")
So heißt das untere, dem Huf gegenüberliegende
stumpfe Ende. Die Schnittfache ist kleiner als die der
contramaza. Dementsprechend kleiner fallen zwar auch die
Scheiben aus, die Spitze ist jedoch das beste Stück zum
Probieren! | |
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Die Keule ("maza")
Die Keule ist die Seite, die nach oben zeigt, wenn
man den Schinken mit dem Huf nach oben gerichtet hält. Dieses
breite, besonders saftige Keulenstück ist von einer dicken
Speckschicht überzogen und wegen der großen Schnittfläche äußerst
ergiebig.
Wichtig beim Schneiden ist es, das Messer leicht,
aber entschlossen zu führen! Es wird immer in Faserrichtung
geschnitten, d.h. von hinten nach
vorne. | |